Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Führung über den Jüdischen Friedhof in Bad Münstereifel (Bad Münstereifel, ab Sa., 16.9., 15.00 Uhr, 172-02201)

Offiziell wurde der Friedhof "Im Quecken" erst 1823 zur Begräbnisstätte der jüdischen Bevölkerung Münstereifels. Tatsächlich fand die erste Beisetzung jedoch schon im Juli 1812 statt. Die letzten Beerdigungen wurden 1932 durchgeführt. Im mosaischen Glauben wird der Friedhof als Ort des Lebens gesehen.
In der ca. 90-minütigen Führung wird von den jüdischen Bestattungsriten erzählt. Gleichzeitig wird schlaglichtartig das Leben einzelner Bestatteter bzw. deren Familien beleuchtet. Die Führung gibt Einblick in die jüdische Kultur und das jüdische Leben in Münstereifel von der Franzosenzeit bis zum Ende der Weimarer Republik.
Hinweis: Die teilnehmenden Herren werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.

Führung durch das "Jüdische" Münstereifel (Bad Münstereifel, ab Sa., 30.9., 15.00 Uhr, 172-02202)

Erste Spuren jüdischer Siedlung in Münstereifel gibt es seit dem 14. Jahrhundert. Ende des 16. Jahrhunderts sind erstmals Namen jüdischer Einwohner in der Stadt an der oberen Erft überliefert. Im 17. Jahrhundert begegnet uns zum ersten Mal der Name Nathan. Diese Familie wird nahezu 300 Jahre in Münstereifel siedeln. Der Rundgang wird in 90 Minuten zu den Orten führen, an denen sie gewohnt und gewirkt haben. Er zeichnet die Grundzüge der Geschichte der Juden in Münstereifel nach von den Anfängen über die Judenemanzipation bis zum Holocaust während des Dritten Reiches.
Die Geschichte des "Jüdischen" Münstereifel umfasst mehr als 600 Jahre und sie ist sehr viel facettenreicher als es die dunklen Jahre der NS-Zeit uns heute suggerieren.
Der Referent hat mehrere grundlegende Aufsätze zur Geschichte der Juden in Münstereifel veröffentlicht.
Treffpunkt: Rathaus, Marktstraße 11.
Teilnehmergebühr: 5,00 € (wird vor Ort erhoben)

Schule, Bier und Feuerwache (Euskirchen, ab Sa., 23.9., 14.00 Uhr, 172-02402)

Ein Rundgang durch die Weststadt Euskirchens.
(Anmeldung nicht erforderlich)

Wasser für Euskirchen (Euskirchen, ab Sa., 7.10., 14.00 Uhr, 172-02403)

Ein Gang durch die Staumauer der Steinbachtalsperre mit Talsperrenwärter Herrn Bönsch.
Anmeldung erforderlich bei: Petra Goerge, 02251 6507437 oder pgoerge@euskirchen.de
Bitte beachten Sie: Diese Führung ist für Personen, die unter Platzangst o. ä. leiden, nicht geeignet; festes Schuhwerk erforderlich.

Europa heute - national oder europäisch denken? (Euskirchen, ab Mo., 6.11., 19.30 Uhr, 172-10001)

Es ist unbestreitbar, dass es in europäischen Ländern Bewegungen gibt, das spezifisch Nationale wieder mehr zu betonen und herauszustellen. Mit dem Begriff "Vaterland" soll zum Ausdruck gebracht werden, dass es in früheren Zeiten einen viel engeren Bezug zum Heimatland gegeben hat.
Verbreitet sich die Meinung, dass Deutschland von Europa "annektiert" wird?
Beim Blick zurück in die Vergangenheit und die Geschichte muss man allerdings auch auf die Ungeheuerlichkeiten hinweisen, die sich im europäischen Raum abgespielt haben. Deutschland hat Konsequenzen gezogen und ist heute ein wichtiges Mitgliedsland in der europäischen Friedenszone.
Im Gesprächskreis sollen Argumente abgewogen und diskutiert werden, die das nationale bzw. europäische Denken an die erste Stelle setzen.
- Kann ein vereintes Europa bei der Globalisierung besser mitgestalten als einzelne Nationalstaaten?
- Zerfällt Europa, wenn beim Ceta-Abkommen 42 National- und Regionalparlamente entscheiden und nicht Brüssel?
- Hat der frühere Bundesminister Norbert Blüm Recht, der sagt, dass die Gründungsväter der Europäischen Vereinigung mehr Mut hatten als alle heutigen Staatschefs zusammen?

Der Staat, in dem wir leben (Euskirchen, ab Di., 7.11., 18.30 Uhr, 172-10002)

Ein Angebot für ausländische Mitbürger, die neugierig sind, wie der Staat, in dem sie leben, funktioniert. Was heißt es, wenn das Grundgesetz sagt: "Die Bundesrepublik ist ein demokratischer und sozialer Rechtsstaat"? Zu diesen Aspekten möchte der Kurs Darstellungen liefern und natürlich auf weitere Themen eingehen: Repräsentative Demokratie, Verfassungsorgane, Gesetzgebungsverfahren, Idee und Wirklichkeit des Sozialstaats, Prinzipien und Einrichtungen des Rechtsstaates.

Ausstellung: "Welt in Wörtern" (Euskirchen, ab Mo., 13.11., 8.00 Uhr, 172-10004)

Silke B., 26, kann nur sehr schlecht lesen und schreiben. Sie hat noch nie ein Buch gelesen, noch nie einen Brief geschrieben: Silke B. ist eine von Millionen Analphabeten in Deutschland; für sie alle ist der Alltag ein ständiger Kampf: Wenn Silke mit dem Zug fahren will, lernt sie Uhrzeit und Gleis auswendig. Und sollte sie die Daten vergessen, guckt sie nicht auf den Fahrplan. Sie fragt auch niemanden nach dem Gleis. Lieber ruft sie zu Hause an. Das Lesen und Schreiben fällt ihr so schwer, dass das alltägliche Leben für Sie manchmal nur schwer zu bewältigen ist.
Das Beispiel der Silke B. zeigt einmal mehr, dass Lese- und Schreibfertigkeiten in unserer Zeit die Voraussetzung einer aktiven Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben sind. Vor Fremden ist Silke die Schwäche unangenehm, dabei ist sie als Analphabetin nicht Teil einer kleinen Minderheit: Trotz Schulpflicht gibt es noch immer zahlreiche Menschen, die die Fertigkeiten des Lesens und Schreibens nur mangelhaft beherrschen. Allein in der Bundesrepublik Deutschland verfügen über 7 Millionen erwachsene Bundesbürger über so geringe Lese- und Schreibkenntnisse, dass sie als funktionale Analphabeten gelten.
Die Ausstellung "Welt in Wörtern" macht darauf aufmerksam, dass Alphabetisierung in Entwicklungsländern wie in Industrieländern eine soziale, kulturelle und politische Aufgabe darstellt. In 25 Exponaten dokumentiert sie die Auswirkungen des Analphabetismus und zeigt auf, wo und wie ihm begegnet wurde und wird. Die Ausstellung verfolgt zudem das Ziel, der Öffentlichkeit vor Augen zu führen, was es bedeutet, mit "nicht lesbaren Texten" konfrontiert zu werden, was es also heißt Analphabet zu sein.
Die Ausstellung ist vom 13. bis zum 24. November 2017 in der Volkshochschule im Alten Rathaus Euskirchen auf der 1. Etage während der VHS-Öffnungszeiten zu sehen. Der Eintritt ist frei!
Bei dieser Führung tauchen Sie ein in die Welt des Kalten Krieges im ehemaligen Atombunker der Landesregierung NRW. Noch fast komplett eingerichtet, bieten funktionsfähige Drucktüren, authentische Schutzanzüge, umfangreiche analoge Kommunikationstechnik, sowie Arbeits- und Schlafplätze eine anschauliche Kulisse für zwei erlebnisreiche Stunden. Dabei schlüpfen Sie in die Rolle der Bunkerbesatzung und koordinieren einen Katastrophenfall. Wichtige Hinweise: Da eine große Anzahl Treppen zu ersteigen ist, ist die Führung für Gehbehinderte nicht geeignet. Die Temperatur im Bunker liegt bei winterlichen 7 Grad. Denken Sie an warme Kleidung und feste Schuhe! Da man im Bunker leicht stolpern oder anstoßen kann, müssen Sie vor dem Betreten einen Haftungsverzicht unterschreiben. Fotografieren während der Führung ist nicht gestattet. Tiere sind im Bunker nicht erlaubt. Weitere Infos und eine Anfahrtsbeschreibung bei unserem Kooperationspartner http://www.ausweichsitz-nrw.de

Führung durch den Banker-Bunker (Mechernich, 172-11050)

Der Bunker der Landeszentralbank NRW wurde im Kalten Krieg unter hoher Geheimhaltung geplant und als Teil der Baumaßnahme "Mittelpunktschule" in Satzvey zwischen 1966 und 1969 mit viel Beton, Stahl, Technik und Millionenaufwand umgesetzt. Der Atomschutzbunker sollte die Spitze der Düsseldorfer Landeszentralbank im "V-Fall", dem Verteidigungsfall, aufnehmen und deren "Funktionsfähigkeit" sicherstellen. Im Rahmen der Führung erhalten Sie Einblick in die Trickkiste der "Bunker-Banker": Sie erfahren, wie die Anlage in den Akten und vor der Öffentlichkeit geheim gehalten wurde, wie sie ausgestattet war und welchen Zwecken sie diente; dabei wird eine "geheime Währung" zum Thema. Weitere Infos bei unserem Kooperationspartner www.bunker-doku.de

Führung durch den Banker-Bunker (Mechernich, 172-11051)

Der Bunker der Landeszentralbank NRW wurde im Kalten Krieg unter hoher Geheimhaltung geplant und als Teil der Baumaßnahme "Mittelpunktschule" in Satzvey zwischen 1966 und 1969 mit viel Beton, Stahl, Technik und Millionenaufwand umgesetzt. Der Atomschutzbunker sollte die Spitze der Düsseldorfer Landeszentralbank im "V-Fall", dem Verteidigungsfall, aufnehmen und deren "Funktionsfähigkeit" sicherstellen. Im Rahmen der Führung erhalten Sie Einblick in die Trickkiste der "Bunker-Banker": Sie erfahren, wie die Anlage in den Akten und vor der Öffentlichkeit geheim gehalten wurde, wie sie ausgestattet war und welchen Zwecken sie diente; dabei wird eine "geheime Währung" zum Thema. Weitere Infos bei unserem Kooperationspartner www.bunker-doku.de

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Tel.: 02251 65074-0
Fax: 02251 65074-11
E-Mail: vhs(at)kreis-euskirchen.de

          Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-
          Westfalen und des Europäischen Sozialfonds

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Freitag:
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