Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Die Volksparteien schmelzen ab ... (Euskirchen, ab Mo., 9.4., 19.30 Uhr, 181-10001)

Diesen kleinschrittigen, aber kontinuierlichen Prozess gibt es seit vier Jahrzehnten.
Es stellen sich viele Fragen nach den Ursachen: Liegt es an den Programmen der Parteien oder an der Art und Weise, wie diese auf die Bürger zugehen? Liegt es an der Glaubwürdigkeit der heutigen führenden Politiker im Vergleich zu früheren Jahren, z. B. mit Adenauer, Brandt, Kohl, Genscher, Schmidt? Liegt es an den gesellschaftlichen Veränderungen im Laufe der Jhrzehnte? Gibt es noch das sozialdemokratische Arbeitermilieu und die kirchlich-konservative Stammwählerschaft der Mitte?
Ein Phänomen ist sicherlich auch der Anstieg der Wechsel- und Protestwähler, die ausgelöst u. a. ducrch das Flüchtlingsthema, die AfD zur drittstärksten Kraft aufgebaut haben.
Im Gesprächskreis sollen diese Fragen und weitere Aspekte erörtert und diskutiert werden.

Der Staat, in dem wir leben (Euskirchen, ab Di., 10.4., 18.30 Uhr, 181-10002)

Ein Angebot für ausländische Mitbürger, die neugierig sind, wie der Staat, in dem sie leben, funktioniert. Was heißt es, wenn das Grundgesetz sagt: "Die Bundesrepublik ist ein demokratischer und sozialer Rechtsstaat"? Zu diesen Aspekten möchte der Kurs Darstellungen liefern und natürlich auf weitere Themen eingehen: Repräsentative Demokratie, Verfassungsorgane, Gesetzgebungsverfahren, Idee und Wirklichkeit des Sozialstaats, Prinzipien und Einrichtungen des Rechtsstaates.

Wie wollen wir leben? (Euskirchen, ab Di., 13.3., 19.30 Uhr, 181-10004)

Im gesellschaftlichen und politischen Diskurs geht es immer wieder um Frage, ob und wie Deutschland ein Land bleiben kann, in dem man gut leben kann. Man kann sagen, die Vermehrung des materiellen Wohlstandes - gepaart mit einer großen Portion Eigennutz - ist zum Leitbild der Lebensgestaltung (auch) in unserer Gesellschaft geworden.
Wo das hinführt, zeigt folgendes Beispiel: Anfang August 2018 wird es wieder so weit sein - und zwar wieder etwas früher als 2017: die Erde wird für das laufende Jahr abgewirtschaftet sein! D.h. die Erdbevölkerung - und damit auch wir in Deutschland - werden schon im August alles gerodet, verzehrt, bebaut und verschmutzt haben, was die Erde eigentlich nur übers ganze Jahr verkraften kann. Für den Rest des Jahres bräuchten wir, so gesehen, eine zweite Erde.
Wir müssen uns klar machen, dass unsere bisherige Lebensweise nicht nur die ökologischen, sondern auch die sozialen und ökonomischen Grundlagen menschlichen Lebens und damit die Zukunft unserer Enkel und Urenkel zerstört, unseren inneren und äußeren Frieden gefährdet.
Es tut deshalb Not, unsere Lebensweise zu ändern und einen Politikwandel herbeizuführen. Hierfür braucht es eine neue Moral - das Ethos der Nachhaltigkeit.
Wie ein Gesellschaftsvertrag und eine Wirtschaftsordnung der Nachhaltigkeit aussehen und funktionieren könnte, wie wir so etwas realisieren könnten, soll in der Veranstaltung diskutiert werden.

Stadtgeschichts-AG Bad Münstereifel (Bad Münstereifel, ab Di., 20.2., 19.30 Uhr, 181-11101)

Der Kurs knüpft an die bereits erteilten Kurse Stadtführer in Bad Münstereifel an. Neueinsteiger sind willkommen, weil am Beginn des Kurses eine Wiederholung des bisher Erarbeiteten stehen wird.
Im Kurs eignen sich die Teilnehmer Grundzüge der Münstereifeler Geschichte von der Gründung des Benediktinerklosters um 830 bis zur Gegenwart an. Einzelne Themen sollen vertieft werden, insbesondere soll die städtische Topographie dargestellt werden. Die Kursteilnehmer sollen angeleitet werden, sich Kartenmaterial zur Unterstützung der Führung auch selbst zu erstellen. Die Kartenvorlagen werden in Form von Kopien an die TeilnehmerInnen ausgegeben.
Weiterhin werden spezifische Probleme der Bad Münstereifeler Stadtgeschichte ins Blickfeld gerückt und besprochen. Insbesondere werden immer wieder die Bezüge der Lokalgeschichte zur regionalen und zur überregionalen Geschichte hergestellt. Langfristig ist beabsichtigt, einen Atlas zur Bad Münstereifeler Geschichte zu erstellen.

Führung durch das "Jüdische" Münstereifel (Bad Münstereifel, 181-11103)

Erste Spuren jüdischer Siedlung in Münstereifel gibt es seit dem 14. Jahrhundert. Ende des 16. Jahrhunderts sind erstmals Namen jüdischer Einwohner in der Stadt an der oberen Erft überliefert. Im 17. Jahrhundert begegnet uns zum ersten Mal der Name Nathan. Diese Familie wird nahezu 300 Jahre in Münstereifel siedeln. Der Rundgang wird in 90 Minuten zu den Orten führen, an denen sie gewohnt und gewirkt haben. Er zeichnet die Grundzüge der Geschichte der Juden in Münstereifel nach von den Anfängen über die Judenemanzipation bis zum Holocaust während des Dritten Reiches.
Die Geschichte des "Jüdischen" Münstereifel umfasst mehr als 600 Jahre und sie ist sehr viel facettenreicher als es die dunklen Jahre der NS-Zeit uns heute suggerieren.
Der Referent hat mehrere grundlegende Aufsätze zur Geschichte der Juden in Münstereifel veröffentlicht.
Treffpunkt: Rathaus, Marktstraße 11.
Teilnehmergebühr: 5,00 € (wird vor Ort erhoben)

Lesen und Verstehen alter Handschriften (Euskirchen, ab Do., 1.3., 19.30 Uhr, 181-11104)

Bis weit in die Mitte des 20. Jahrhunderts war es noch üblich, den Schriftverkehr handgeschrieben zu erledigen. Bis 1942 wurde in Deutschland in der deutschen Kurrentschrift geschrieben, deren Buchstaben uns heute fremd erscheinen.
Haben Sie noch alte Briefe Ihrer Großeltern? Möchten Sie die Chronik Ihres Dorfes oder Ihres Vereins für ein Jubiläum lesen und auswerten? Wollen Sie für Schule, Studium oder Beruf historisch arbeiten? Planen Sie den Besuch in einem Archiv?
Alte Schriftstücke und historische Quellen müssen kein Buch mit sieben Siegeln bleiben. Sie bergen aber einen reichen Fundus an Informationen und sind damit die Grundlage für die Familiengeschichte und die historische Forschung.
Anhand von ausgewählten Schriftstücken lesen und üben Sie die deutsche Kurrentschrift. Dabei lernen Sie die üblichen Anreden, Abkürzungen und Redewendungen sowie die wichtigsten Hilfsmittel kennen.

Fossilien? - Find ich gut! (Nettersheim, 181-16300)

In den Oster-, Sommer- und Herbstferien und immer am dritten Sonntag im Monat wollen wir mit der ganzen Familie Fossilien kennenlernen, gemeinsam sammeln und bestimmen.
Als Erweiterung des Fossilien-Programms "Fossilien? Find ich gut!" bieten wir in den Schulferien und jeweils am dritten Sonntag im Monat nach den Sammelprogrammen die Möglichkeit, die gefundenen Stücke zu präparieren. Die Fossilien können gesägt, geschliffen und poliert werden.

Marmor, Stein und Eisen ... (Nettersheim, ab So., 15.4., 10.00 Uhr, 181-16345)

Im Raume Nettersheim kommen viele verschiedene im Meer abgelagerte Gesteine vor, die größtenteils vor ca. 400 – 360 Millionen Jahren entstanden sind. Außerdem treten hier mit Erzgestein gefüllte Gänge auf, die das Ergebnis einer gewaltigen Gebirgsbildung sind. Bei diesem erdgeschichtlichen Spaziergang kann man viel über die heimatprägenden Gesteine erfahren und sie auch an ihrem Entstehungsort aufsuchen.

Römisches Chaosspiel (Nettersheim, ab So., 10.6., 14.00 Uhr, 181-16402)

Ein turbulentes und chaotisches Spiel wartet auf pfiffige, kreative und bewegungsfreudige Römer-Fans, die so manche Aufgabe lösen müssen und ihre Fertigkeiten unter Beweis stellen können (nur für Familien!!).

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