Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Außergewöhnliche Gärten - zwischen Traumlandschaft, Kunst & Kultur (Busfahrt, ab So., 2.7., 8.00 Uhr, 171-02101)

Mit dem Besuch der beiden Gärten "Ommertalhof" und "Hof Tüschenbonnen" erleben Sie zwei der bekanntesten und stimmungsvoll gestalteten Gärten des Bergischen Landes. Die beiden Privatgärten, eingebettet in die reizvolle Kulturlandschaft der Region, sind immer wieder ein lohnendes Ziel für Gartenliebhaber. Auf dem Ommertalhof erwartet Sie ein professionell gestalteter Landschaftsgarten mit Teichanlagen, Wasserläufen und einer immensen Pflanzenvielfalt. Bruchsteinmauern stützen die Gärtenräume des am Hang gelegenen Gartens. Eine Vielfalt von Stauden und Raritäten steht zum Verkauf. Nach einer Fahrt durch die liebliche Landschaft des Bergischen Landes erreichen Sie den historischen Hof Tüschenbonnen. Die Besitzer, eine Kunsthistorikerin und ein Maler und Grafiker, haben ihr eigenes Gartenparadies geschaffen und es durch die Einbeziehung des eigenen Ateliers mit der Kunst vereint. Das kleine Schwedenhäuschen am Eingang dient als Gartenschuppen. Zum Gartenerlebnis wird im Innenhof und der Scheune des denkmalgeschützten Anwesens Kaffee und hausgemachter Kuchen angeboten. Der Garten, der auf der ehemaligen Kuhweide angelegt wurde, gliedert sich in unterschiedlich angelegte Räume und erstreckt sich bis in den angrenzenden Wald. Die beiden Besitzer sehen in ihrem Garten auch ein ganz persönliches Laboratorium, in dem sie neue Pflanzen und Pflanzenkombinationen ausprobieren. Beeindruckend ist neben den klassischen Staudenbeeten ein schattiger Waldgarten mit üppigem Bewuchs. Ein kleiner Bach plätschert durch den Waldgrund. - Lassen Sie sich verzaubern und inspirieren von diesen beiden Traumgärten!

Expressionismus (Euskirchen, ab Do., 9.11., 19.00 Uhr, 172-41106)

Der Expressionismus gilt in Deutschland als die entscheidende künstlerische Neuorientierung beim Aufbruch in die Moderne. Zwei Gruppen von Malern, ihre Bilder in leuchtenden, kontrastreichen Farben, werden mit dem Begriff Expressionismus heute besonders verbunden: die "Brücke" und "Der Blaue Reiter". Beide sind in ihren Zielsetzungen recht unterschiedlich; so werden im ersten Vortrag beispielhaft Ernst Ludwig Kirchner und Wassily Kandinsky, die beiden charismatischen Köpfe der Gruppen, vorgestellt.
Zentrale Merkmale des musikalischen Expressionismus sind die Zersplitterung der traditionellen Formen und die extreme Ausweitung bzw. totale Auflösung der Tonalität. Die Suche nach neuen Formen führte zu zahlreichen Experimenten beim Rhythmus, bei der Instrumentierung, bei den Klangfarben und auch im Umgang mit der menschlichen Stimme. Zwei für diese Phase besonders prägende Komponisten, Alban Berg und Igor Strawinsky, stehen im Mittelpunkt des zweiten Vortrags.
In der Literatur begann der Expressionismus mit der Gründung des so genannten "Neuen Clubs" im Jahre 1909 durch Kurt Hiller und Jakob van Hoddis, denen sich wenig später Georg Heym anschloss. Gefühle wie Orientierungslosigkeit, Isolation und Ohnmacht angesichts einer Welt im Umbruch waren der Anlass, mit den politischen, sozialen und ästhetischen Konventionen ihrer Zeit zu brechen. Die Besonderheiten ihrer stark metaphorischen, expressiven Sprache stehen im Zentrum des dritten Vortrags.

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