Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Römisch-Germanisches Kolumba - Pas de Deux (Zentrale, ab Sa., 2.6., 15.00 Uhr, 181-02205)

Mit einem musealen Paukenschlag feiert Kolumba seinen zehnten Geburtstag: Der Pas de deux zweier Sammlungen als Titel, dem emotionalen wie künstlerischen Höhepunkt des Klassischen Balletts entlehnt, möchte die Notwendigkeit bewusst machen, in einer zunehmend bedrohlicher werdenden Welt die vielfältigen Aspekte des Menschseins präsent zu halten. Themen wie Mythos und Gegenwart, Zeit und Raum, Kostbarkeit und Transzendenz, Selbstwahrnehmung und kollektives Handeln, aber auch Erfahrungen von Endlichkeit und Gelassenheit haben grundlegende Bedeutung. Die Idee des Tanzes beschreibt das spielerische Moment im Hin und Her zwischen Antike, Mittelalter und Gegenwart sowie die Zusammenhänge durch die Konstanten kultureller Prägung. Anlass dieser Ausstellung ist die mit der notwendigen Generalsanierung verbundene Neuorganisation des Römisch-Germanischen Museums in Köln. Dadurch ergibt sich die Gelegenheit, zwei unterschiedliche Sammlungen auf ihr gemeinsames Potential hin zu befragen. Der Ort dieser Kooperation ist keineswegs beliebig. Mit seiner archäologischen Ausgrabung, die von beiden Häusern gemeinsam verantwortet wird, blickt Kolumba auf eine 2000-jährige Geschichte als städtische Kulturlandschaft zurück. Für eine kreative Denkpause verlässt das Römisch-Germanische Museum sein innovatives Konzept der 1970er Jahre, um in und mit Kolumba in vielfältigen Gegenüberstellungen formale, ästhetische und inhaltliche Parallelen zu entdecken, die zu assoziativen Sichtweisen anregen.
Im Rahmen einer zweistündigen Führung erfahren wir einiges über die Firma, die sich seit mehr als hundert Jahren der Schaffung von Orgeln verschrieben hat. In mittlerweile vierter Generation gilt das Tun der Familie Klais dem Bau dieser Instrumente. Die Werkstattführung gewährt spannende Einblicke in die Arbeit der Orgelbauer zwischen Tradition und Moderne, aber immer mit dem Ziel, lebendige Instrumente zu schaffen - wie zuletzt für die Hamburger Elbphilharmonie.

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