Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Besuch im Beethoven-Haus Bonn mit Konzertaufführung (Bonn, ab Sa., 14.4., 10.30 Uhr, 181-02101)

Das Beethovenhaus in Bonn, in welchem der Musiker geboren wurde, birgt die weltweit größte Beethoven-Sammlung. Die Ausstellungsräume präsentieren eine Auswahl von über 150 Originaldokumenten aus Beethovens Bonner und Wiener Zeit. Wir werden unseren Rundgang unter sachkundiger Leitung in Beethovens Geburtshaus, dem Museum, beginnen. Danach werden wir uns das Studio für digitale Sammlungen sowie hinter dem Haus den Skulpturenhof ansehen. Nach unserem Aufenthalt im Beethovenhaus kehren wir gemeinsam in ein traditionelles Bonner Gasthaus zum Mittagessen ein. Danach bleibt rund um den Bonner Marktplatz und den Münsterplatz ausgiebig Zeit für einen Stadtbummel, der in Eigenregie gestaltet wird. Nachmittags begeben wir uns wieder zum Beethoven-Haus. Eigens für unsere Gruppe wird ein Pianist auf einem Flügel aus dem Jahre 1824, der vom Wiener Klavierbauer Graf hergestellt wurde, im Vortragssaal ein Konzert von ungefähr dreißig Minuten zur Aufführung bringen.

Römisch-Germanisches Kolumba - Pas de Deux (Köln, ab Sa., 2.6., 15.00 Uhr, 181-02205)

Mit einem musealen Paukenschlag feiert Kolumba seinen zehnten Geburtstag: Der Pas de deux zweier Sammlungen als Titel, dem emotionalen wie künstlerischen Höhepunkt des Klassischen Balletts entlehnt, möchte die Notwendigkeit bewusst machen, in einer zunehmend bedrohlicher werdenden Welt die vielfältigen Aspekte des Menschseins präsent zu halten. Themen wie Mythos und Gegenwart, Zeit und Raum, Kostbarkeit und Transzendenz, Selbstwahrnehmung und kollektives Handeln, aber auch Erfahrungen von Endlichkeit und Gelassenheit haben grundlegende Bedeutung. Die Idee des Tanzes beschreibt das spielerische Moment im Hin und Her zwischen Antike, Mittelalter und Gegenwart sowie die Zusammenhänge durch die Konstanten kultureller Prägung. Anlass dieser Ausstellung ist die mit der notwendigen Generalsanierung verbundene Neuorganisation des Römisch-Germanischen Museums in Köln. Dadurch ergibt sich die Gelegenheit, zwei unterschiedliche Sammlungen auf ihr gemeinsames Potential hin zu befragen. Der Ort dieser Kooperation ist keineswegs beliebig. Mit seiner archäologischen Ausgrabung, die von beiden Häusern gemeinsam verantwortet wird, blickt Kolumba auf eine 2000-jährige Geschichte als städtische Kulturlandschaft zurück. Für eine kreative Denkpause verlässt das Römisch-Germanische Museum sein innovatives Konzept der 1970er Jahre, um in und mit Kolumba in vielfältigen Gegenüberstellungen formale, ästhetische und inhaltliche Parallelen zu entdecken, die zu assoziativen Sichtweisen anregen.
Im Rahmen einer zweistündigen Führung erfahren wir einiges über die Firma, die sich seit mehr als hundert Jahren der Schaffung von Orgeln verschrieben hat. In mittlerweile vierter Generation gilt das Tun der Familie Klais dem Bau dieser Instrumente. Die Werkstattführung gewährt spannende Einblicke in die Arbeit der Orgelbauer zwischen Tradition und Moderne, aber immer mit dem Ziel, lebendige Instrumente zu schaffen - wie zuletzt für die Hamburger Elbphilharmonie.

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