Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Im Herbst zum "Indian Summer" verwandeln sich die Laubwälder des Ostens Kanadas und der Neuengland-Staaten in eine Szenerie leuchtender Farben von Gelb bis Tiefrot. Aber nicht nur die bunte Färbung der Landschaft, sondern auch schneebedeckte Berge, spektakuläre Schluchten, das europäische Flair der Städte mit kühner Architektur in amerikanischen Dimensionen sowie das einmalige Naturschauspiel der tosenden Niagara-Fälle sind Höhepunkte dieser Studienreise. Während in Quebec die Stadtmauer, die UNESCO Weltkulturerbe ist, und das Château Frontenac die Anziehungspunkte darstellen, sind es in Montréal u.a. der Olympic-Park, die Kathedrale Notre Dame und die Underground City. Tauchen Sie ein in das Nebeneinander alter Kolonialgeschichte und der Moderne in Städten wie Boston, Ottawa und Toronto. Seien Sie z. B. in Boston neugierig auf die Harvard University im Bezirk Cambridge, in Ottawa, der Stadt der Bildung, auf das Regierungsviertel in exponierter Lage und in Toronto auf prächtige Bauten aus Viktorianischer Zeit sowie imposante Wolkenkratzer der Gegenwart. Erleben Sie im Gegensatz dazu romantische Fischerdörfer der Atlantikküste, eine Walbeobachtungsfahrt nahe Cape Neddick, die leuchtend farbigen Laubwälder der White Mountains, den zweitsteilsten Schienenweg der Welt mit der historischen Dampfzugfahrt zum Gipfel des Mount Washington, eine spannende Bootsfahrt in der Region Thousand Islands, eine abwechslungsreiche Wanderung durch den Canyon Sainte-Anne, einen einmaligen Besuch des Omega Wildlife Parks bei Montebello mit u. a. Elchen, Bären und Wölfen in freier Wildbahn und einen unvergesslichen Aufenthalt in der Wildnis der Auberge du Lac Taureau. Gerade in der Zeit des "Indian Summer" leuchtet das Resort in einer erstaunlichen Farbenpracht.
Im Karpatenland beherrschen vor allem Hügel und Gebirge das Landschaftsbild. Lassen Sie sich verzaubern vom Wechsel von Hoch- und Tiefebenen. Lernen Sie Transsilvanien kennen, das Zuhause Graf Draculas. Begeben Sie sich auf die Spur dieser Blutsauger-Legende und besuchen Sie die Stätten, die immer wieder mit ihm in Verbindung gebracht wurden wie Bran, wo sich seine Burg erhebt. Lassen Sie jedoch bei all den Vampirgeschichten nicht die Sommerresidenz des Königs außer Acht, der aus dem Geschlecht der Hohenzollern stammend nach Rumänien kam. Am gleichen Ort, nämlich Sinaia, steht das orthodoxe Kloster, das Mönche der Sinai-Halbinsel errichteten. Auch Kirchenburgen, wie die in Rasno - erbaut vom deutschen Ritterorden - werden während dieser Studienreise besucht. Städte wie Sibiu glänzen durch Bauten, Plätze, Türme und Basteien, die von deutschsprachigen Siedlern gegründet wurden. Sie werden genauso aufgesucht wie das wirtschaftliche und geistige Zentrum der Siebenbürger Sachsen, Brasov. Auch das mittelalterliche Sighisoara im bäuerlichen gotischen Renaissance- und Barockstil steht auf dem Programm. Hier wird es u.a. einen Abstecher zum Geburtshaus Draculas geben, bevor die rumänische Hauptstadt, Bukarest, besichtigt wird. Nicht nur der Fürstenhof Vlad Tepes, das Zuhause Draculas, versprechen spannende Entdeckungsmomente. Einen Höhepunkt bildet sicher die Route, die durch vielfältige Architektur mit einem bunten Stilgemisch auf engem Raum geprägt wurde. Hier sind u.a. erwähnenswert der Triumphbogen, das Enescu-Museum, das ehemalige Nationaltheater, das Königsschloss, die Karawanserei, die Patriarchenkirche, die Militärakademie sowie der Cismigiu-Park.
Apulien bietet Geschichte, Tradition sowie Naturlandschaften und glänzt damit, dass vieles davon als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO steht. Typisch sind herausragende Kunstdenkmäler in pittoresken Städten, schmucke Dörfer mit urigen Gassen, gelebtes Brauchtum, uralte Olivenbaumplantagen, Weinstöcke erstklassiger Rebsorten, tiefblaues Meer, Traumstrände mit glasklarem Wasser und malerische Fischerorte, die die Küste säumen. Das Programm startet mit dem Besuch der Grotten von Castellana mit ihrer bizarren Tropfsteinwelt. Es folgt die Besichtigung der geheimnisvollen Trulli - spitzkegelige Rundsteinbauten wie Nomadenzelte gestaltet. Sie verleihen der Landschaft einen märchenhaften Charakter. Als nächstes wird Lecce, das "Florenz des Südens", erkundet. Mit markanten Gebäuden und unumstritten schönen Plätzen und Kirchen verdient die Stadt diesen Vergleich. In Otranto wird die Reisegruppe die als Eden bezeichneten Terrassengärten bewundern, deren Mythos sich in den Farbmosaiken der Kathedrale widerspiegelt. Einen Höhepunkt wird sicher die Tagesexkursion zum sagenumwobenen Schloss Castel del Monte darstellen, das imposant auf einer Hügelkuppe in freier Landschaft thront. Staufenkaiser Friedrich II. ließ es erbauen und demonstrierte damit den Glanz seiner Herrschaft. Auch den Bau der Altstadt von Altamura gab Friedrich II. in Auftrag. Nach einem Abstecher dorthin wird die Felsenstadt Matera aufgesucht - einzigartig durch in Felswände gegrabene Behausungen. Zum Abschluss werden die Städte Matina Franca und Ostrini überraschen. Während die eine durch Rokoko-Paläste und Barockbauten besticht, ragt die andere über Olivenhainen als weiße Stadt Apuliens empor. Ein Labyrinth aus Gassen und Stiegen will entdeckt werden.
Nach der Ankunft in der Hauptstadt Namibias, Windhoek, spürt man, dass hier ein Stück deutsche Kolonialgeschichte und der Einfluss der deutschen Sprache und Kultur in vielen Bereichen zu finden ist. Die Weiterreise erfolgt zum Waterberg Nationalpark, 70 Kilometer östlich von Otjiwarongo gelegen. Hier erhebt sich 200 Meter aus der sandigen Kalahari Ebene ein Tafelberg umgeben von üppiger Vegetation mit großem Artenreichtum. Nach der Erkundung dieser einmaligen Naturlandschaft führt die Route in den Etosha Nationalpark. Von nun an wandeln wir auf den Spuren der "Big Five". Herzstück ist die 5.000 qkm große Etosha-Pfanne. An zahlreichen Wasserstellen am Rande dieser vegetationslosen Salzebene lässt sich das Wild optimal beobachten. Dann erreichen wir eine besondere Region Afrikas: Der Caprivi-Streifen gilt als topografisches Unikum auf der Landkarte des südlichen Afrikas. Die majestätischen Flüsse Okavango und Kwando durchqueren dieses Gebiet. Über Rundu gelangen wir zu den Popa Falls, durch ein Felsenriff hervorgerufene Stromschnellen. Durch traumhafte Uferbewaldung, die eine Vielzahl an Vogelarten beherbergt, schlängelt sich ein Wanderweg bis an den Rand der Fälle. Nicht weit davon befindet sich der Mahango Nationalpark, in dem sich gerne Elefantenherden in Flussnähe aufhalten. Der Park hält seinen Fokus auf den Schutz der Büffel in Namibia. Wir reisen weiter nach Botswana, um das wildreichste Naturreservat des Landes, den Chobe Nationalpark bei Kasane, kennenzulernen. Während der Wildbeobachtungsfahrten in offenen Safarifahrzeugen und von Kanus aus werden wir neben Raubkatzen und Krokodilen auch Büffelherden, verschiedene Antilopenarten und u.a. die größte Elefantenpopulation der Welt beobachten. Am Ende der Reise treffen wir auf die senkrecht in die Tiefe stürzenden Wassermassen des Sambesi. Sie vereinen sich zu den atemberaubenden Viktoria Wasserfällen - mit Recht eines der sieben Weltwunder und UNESCO-Weltnaturerbe!

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