Pressemitteilung

Klaus Hebborn zum Präsidenten des Landesverbandes gewählt – Aufbruch vhs2030
Die 75. Mitgliederversammlung des Landesverbandes der Volkshochschulen hat am 29. November in der Mercatorhalle in Duisburg eine grundlegende Satzungsreform sowie die personelle Besetzung der eingesetzten Gremien beschlossen. In Zukunft wird das operative Geschäft des Landesverbands von zwei hauptamtlichen Vorständen geführt unter Aufsicht eines neuen Aufsichtsrates und eines Präsidiums. Neu geschaffen wurde zudem das Amt einer für Diversity zuständigen Person. Der formale Abschluss des vor zwei Jahren begonnenen Reformprozesses markiert für die 131 Volkshochschulen in NRW und ihren Landesverband einen wichtigen Meilenstein.
In das neue Amt des Präsidenten wurde der bisherige Vorsitzende Klaus Hebborn gewählt, der im neuen Aufsichtsrat von zwei Vizepräsident*innen sowie zwei weiteren Präsidiumsmitgliedern unterstützt wird. Klaus Hebborn erklärte nach seiner Wahl: „Der Schwung unserer inhaltlichen Debatte zu zentralen Zukunftsthemen der vhs2030 soll 2022 auch die Neuzusammensetzung des Landtags fruchtbar begleiten“.
Auf der 75. Mitgliederversammlung des Landesverbandes der Volkshochschulen wurde mit Blick auf das kommende Wahljahr in Nordrhein-Westfalen die Duisburger Erklärung verabschiedet. „Als kommunaler Spitzenverband ist der Landesverband der Volkshochschulen verbindlicher Ansprechpartner für die Landespolitik“, so Klaus Hebborn. In der Duisburger Erklärung „Aufbruch vhs2030: Zukunft der Volkshochschulen in NRW gemeinsam gestalten“ erklären die Volkshochschulen im Sinne der eigenen aufklärerischen Tradition den Wandel von Gesellschaft und Arbeitswelt als Chance und Auftrag für die strategische Weiterentwicklung als gemeinwohlorientierte Bildungsinstitution. Die kommunalen Volkshochschulen in NRW werden ihrem öffentlichen Auftrag in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und ökologischer Umbrüche als verlässlicher Partner vor Ort gerecht. Dafür werfen die Volkshochschulen im kommenden Jahr auch einen Blick auf ihre Geschichte, wenn ihr Landesverband sein 75. Gründungsjubiläum gemeinsam mit den Mitgliedseinrichtungen und Partner*innen feiern wird.

Zum Landesverband
Der Landesverband der Volkshochschulen NRW ist die größte Landesorganisation der Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen und vertritt seit Gründung im Jahr 1947 die bildungspolitischen und finanziellen Interessen von 131 Volkshochschulen in kommunaler Trägerschaft sowie von zwei Einrichtungen in anderer Trägerschaft. Er ist ein eingetragener und gemeinnütziger Verein, dessen Mitglieder die Kommunen als Träger der Volkshochschulen sind. Die Arbeit finanziert sich durch Einnahmen aus Zertifikatsprüfungen, aus den Mitgliedsbeiträgen der Kommunen und aus Zuschüssen des Landes Nordrhein-Westfalen.
Der Verband unterstützt die Arbeit seiner Mitgliedseinrichtungen als Zentrale für Zertifikatsprüfungen, durch Fortbildungsveranstaltungen, durch die Entwicklung von Projekten und Konzepten, durch die Be-reitstellung von statistischen Daten, durch Öffentlichkeitsarbeit sowie als Projektagentur für Weiterbildungsmaßnahmen, die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert werden. Wie auch die anderen 15 Landesverbände der Volkshochschulen in der Bundesrepublik Deutschland ist er Mitglied des Deutschen Volkshochschul-Verbandes e.V. mit Sitz in Bonn.
Kontakt: Arne Cremer
Tel. 0211 542141 – 18
E-Mail: cremer@vhs-nrw.de



Foto: Landesverband der Volkshochschulen
Die Gremienvertreter*innen des Landesverbandes in der Mercatorhalle in Duisburg v.l.n.r.:
Stephan Straub (vhs Dortmund), Helle Timmermann (vhs Bochum), Martin Kurth (vhs Hilden-Haan), Josef Lieneke (vhs Verl - Harsewinkel- Schloß Holte-Stukenbrock), Dr. Thomas Erler (vhs Mönchengladbach), Celia Sokolowsky (Verbandsdirektorin), Dr. Marie Batzel (vhs Neuss), Klaus Hebborn (Vorsitzender), Dr. Stefan Mittelstedt (vhs Rhein-Erft).

 

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